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Am 20. Januar trafen sich die Spieler der ersten Mannschaft von Turm Kleve zu ihrem vierten Mannschaftskampf in der Verbandsliga. Gegner war der Regionalliga-Absteiger Wesel I, der allerdings bislang noch keinen Mannschaftspunkt vorweisen konnte. Da sowohl bei Wesel, als auch bei uns die ersten beiden Bretter (Christof Jansen und Michel van Leeuwen) fehlten, man ansonsten aber komplett war, konnte von zwei gleichstarken Teams ausgegangen werden. Mit Christoph Krebel und Volker Hemme-Unger traf man zudem auf alte Bekannte, die uns schon zu Zeiten, als Emmerich noch einen Schachverein besaß, das Schachleben schwer gemacht hatten.

In der 3. Runde erwarteten wir die , gemessen an der DWZ, schwächste Mannschaft der Liga, die SG Kaarst I. Aber gerade gegen diese vermeintlichen Underdogs haben wir ja so unsere Schwierigkeiten. Zumal zu unseren Dauerausfall Christof Jansen auch Michel van Leuwen und Axel Vehreschild nicht dabei waren.

Die einfachste und schnellste Partie hatte Arie Huysman der nach ziemlich genau einer Stunde seinen Gegner besiegt hatte. Kampflos! 1-0 (11:00h).

Eric Holderer geriet in eine Eröffnungsvariante die er nicht kannte. Sein Gegner dafür umso besser. Daraus resultierend wählte Eric die falsche Fortsetzung und verlor nach 1,5 Stunden Spielzeit einen Bauern.

Am 4. November trafen sich die Spieler der ersten Mannschaft von Turm Kleve zu ihrem zweiten Mannschaftskampf in der neuen Saison. Gegner war der Düsseldorfer SK II, der in der vergangenen Saison (hinter Bayer Uerdingen) als Zweiter nur knapp den Aufstieg verpasste und auch in dieser Spielzeit den Aufstieg anpeilt, zumal man den besten Elo-Schnitt aller Verbandsliga-Teams (2075) hat. Während DSK II komplett antrat, mussten wir auf unser 1. Brett Christof Jansen verzichten, der auf dem Weg nach London war. Ansonsten hatten wir die stärksten Spieler zur Verfügung, was bedeutete, dass wir mit 5 Niederländern (Michel van Leeuwen, Ari Huysman, Wim Ratering, Arnd Los, Dennis Arts) und 3 Deutschen (Thomas Verfürth, Eric Holderer und mir) antraten, wohingegen Willi Krebbers freiwillig aussetzte.

Mit einem unerwarteten 5-3 Heimsieg über die Elberfelder SG II startete die I. Mannschaft in die neue Saison. Dabei verzögerte sich der Anpfiff in die neue Saison, da eine Hälfte der Gästemannschaft irgendwie im niederrheinischen Bermudadreieck Rees - Emmerich - Kleve für kurze Zeit "untertauchte". Nachdem die Partien aber gestartet wurden, passierte wie so häufig die ersten 90 Minuten nichts (das soll auch bei verwandten Sportarten vorkommen ;-). Doch dann reichten sich Wim und sein Gegenspieler an Brett 2 die Hände und einigten sich auf ein remis.

Was die Spannung betrifft, so kann die Verbandsklasse mit der Fußball-Bundesliga mithalten. Drei Mannschaften waren am letzen Spieltag punktgleich, davon trafen zwei (Wuppertal-Ronsdorf und Kleve) aufeinander, dazu musste Elberfeld III gegen Erkrath II antreten. Die Aufgabe war klar, ein Sieg in Ronsdorf musste her, dann war zumindest ein Stichkampf gegen Elberfeld III um den Aufstieg in die Verbandsliga sicher.

Der Bedeutung des Kampfes entsprechend sahen die Aufstellungen der Mannschaften aus. Ronsdorf war komplett, Kleve trat zwar ohne Wim Ratering an, dafür aber zum dritten Mal in dieser Saison mit Spitzenbrett Christof Jansen, der frisch vermählt direkt aus Den Haag anreiste. Das "Finale Grande" konnte beginnen.

Doch es begann nicht ganz so wie erhofft. Schnell entwickelten sich die Partien von Michel van Leeuwen und Eric Holderer an den Brettern 2 und 3 nachteilig für Kleve, da sorgte auch der (erwartete) Sieg von Christof, der nicht einmal 2 Stunden zum vollen Punkt benötigte, für wenig Zuversicht. Als Axel Vehreschild eine Ungenauigkeit seines Gegner zum finalen K.O. nutze, hieß es nach drei Stunden 2:2, da Michel und Eric in der Zwischenzeit die Waffen strecken mussten.

Am 22.04.01 kam es zum 8. und vorletzten Akt in dieser Saison. Wir erwarteten den punktlosen Tabellenletzten aus Düsseldorf fast in Bestbesetzung. Lediglich Christof Jansen und Axel Vehreschild fehlten. Dadurch kam Tae-Sung Chung zu seinem zweiten Einsatz in dieser Saison.

Schon kurz nach Beginn des Mannschaftskampfes konnte Arnd Los am 8. Brett den Gewinn einer Leichtfigur vermelden und bereits nach 1½ Stunden das 1:0 für Kleve. Kurz darauf erhöhte Arie Huysman an Brett 4 auf 2:0.

Auch an den anderen Brettern stand kein Klever schlecht. Wim Ratering inszenierte an Brett 2 einen Königsangriff und Thomas Verfürth erkämpfte sich am 6. Brett schon frühzeitig eine Qualität und als Zugabe einen Bauer. Bei unseren "Schwarzspielern" Michel v. Leeuwen (Brett 1), Eric Holderer (Brett 3), Tae-Sung Chung (Brett 5) und Wilfried Krebbers (Brett 7) stand alles auf Ausgleich.

Am 18. März trat unsere Erste zum 7. Spieltag der Varbandsklasse an. Es war die Heimpremiere im neuen "Stadion", dem Neubau des Kolpinghauses. Dies nahmen auch unsere Gegner aus Krefeld dankbar zur Kenntnis, war doch unsere alte Spielstätte bereits bei vielen Schach-Teams berüchtigt, doch diese Geschichten gehören der Vergangenheit an.

Unser Gegner Turm Krefeld III hat nach der Niederlage in der vergangenen Runde seine Aufstiegs-Chancen eingebüßt und reiste folglich deutlich ersatzgeschwächt nach Kleve. Auch bei uns fehlten mit Christof Jansen und Michel van Leeuwen die beiden Top-Bretter, ansonsten war man in Bestbesetzung.

Am 04.02. wurde es wieder ernst für die 1. Mannschaft des SK Turm Kleve. Man musste am 6. Spieltag zur nominell starken Mannschaft von Erkrath II reisen, die allerdings, wie schon an den vergangenen Spieltagen, deutlich ersatzgeschwächt antrat. So liefen nur vier Spieler der Stamm-Acht auf. Kleve hatte bis auf Christof Jansen und Ari Huysman alle Spieler an Bord, inklusive Neueinkauf Dennis Arts.

Die Situation schien sich noch zu bessern, als der derzeitige "Unsicherheitsfaktor" Eric Holderer ebenso Remis machte wie der in teilweise sehr schlechter Stellung stehende Axel Vehreschild, die damit den frühen Sieg von Thomas Verfürth aufstockten. Da gleichzeitig Wilfried Krebbers und Arnd Los vielversprechende Stellungen auf dem Brett hatten, deutete alles auf einen Sieg der Klever hin.