Erfolgreicher Spieltag für Turm Kleve IV

Bericht von Janine Rieken:

Am Sonntag, den 19. April, wurde der Mannschaftskampf zwischen Turm Kleve IV und Geldern IV ausgetragen. Obwohl jeder fest entschlossen war zu gewinnen, herrschte weder Feindseligkeit noch übertriebener Konkurrenzdruck. Ganz im Gegenteil: Es gab eine freundliche Begrüßung und eine gute Versorgung. Zudem trugen das Frühlingswetter und das Spiellokal zu einer angenehmen Atmosphäre bei.

Da das 1. Brett von Geldern kurzfristig absagen musste, lag Kleve schon von Anfang an in Führung. Somit konnten die Spieler aus Kleve beruhigt in den Kampf gehen.

Die Motivation und Konzentration der Spieler wurde bereits nach den ersten Zügen deutlich.

An Brett 2 spielte Otto Hartwig gegen Rebecca Bakker. Er legte einen guten Start hin und hielt lange gut dagegen, obwohl er eine starke Gegnerin hatte. Dennoch drehte sich die Partie, und Otto geriet in eine Verluststellung. Er kämpfte jedoch bis zum Schluss weiter und konnte mit einem geschickten Manöver noch ein Remis erzwingen.

Michael Rudenko startete an Brett 3 gegen Heinz-Willi Pelzer-Palm, mit der Englischen Eröffnung in eine anspruchsvolle Partie, die schnell in einen scharfen Schlagabtausch überging. Weiß baute im weiteren Verlauf massiven Druck am Königsflügel auf und forcierte so eine äußerst komplexe und kampfbetonte Mittelspielstellung.

An Brett 4 trat Gurrajvir Singh aus Geldern mit Weiß gegen Florian Schwarz aus Kleve an. Diese positionell geführte Begegnung entwickelte sich aus einem ruhigen Aufbau (1. Sf3) zunächst sehr verhalten und ohne große taktische Verwicklungen im Zentrum. Da sich eine völlig ausgeglichene Stellung ergab und keiner der Spieler unnötiges Risiko eingehen wollte, einigten sich die Kontrahenten bereits nach 15 Zügen auf ein schnelles und friedliches Remis.

Yusuf Dag trat an Brett 5 gegen Cedric Rönrich aus Geldern an. In der Preußischen Verteidigung entbrannte durch den riskanten Fegatello-Angriff (4. Sg5, gefolgt vom Opfer auf f7) von Beginn an ein wildes, von Taktik geprägtes Spektakel. Nach einem offenen Schlagabtausch und kompromisslosem Spiel auf beiden Seiten fand die rasante Partie im 33. Zug durch ein Schachmatt ihr Ende.
Am letzten Brett spielte

Christian Olaru spielte gegen Thorsten Kujat und wählte mit den schwarzen Steinen die Sizilianische Verteidigung und manövrierte seinen Gegner in einer eher geschlossenen Variante im Laufe des Mittelspiels systematisch aus. Er krönte seine starke und dominante Leistung schließlich souverän mit einem Mattangriff im 36. Zug.

Am Ende stand ein deutlicher 5:1-Erfolg für Turm Kleve IV. Der Sieg war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der jeder Spieler Einsatz zeigte und seinen Teil zum Erfolg beitrug. Entsprechend zufrieden konnte die Mannschaft den Spieltag abschließen.

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